Samstag, 31. März 2012

Fasten



F ast bedächtig und doch mit
A llen Sinnen im hier und jetzt. Es 
S cheint, dass der Verzicht auf mein 
T äglich Brot meine Wahrnehmung
E rweitert. Jeder Moment wird spürbar und jeder
N eue Augenblick ist ein Geschenk.
F ür mich bringt Fasten eine neue
A ufmerksamkeit in den Alltag, eine neue
S icht auf das Selbstverständliche, Jeden
T ag scheint die Wahrnehmung zu steigen, ist das
E igene Erwachen spürbar. Die eigene Behutsamkeit. Ein
N eubeginn von innen, als Teil des Frühlingserwachens. 
F rühling ist Fastenzeit. Die
A ufbruchstimmung der Natur in das innere
S elbst übertragen. den bevorstehenden Ausbruch der Natur
T iefer in sich aufnehmen, spüren und die 
E nergie in sich selbst spüren und 
N utzen, um in die lichten Tage zu starten. 

Dienstag, 27. März 2012

Flughafenansicht








F liegen ist ein Menschheitstraum, eine


L ust auf Freiheit, Abenteuer,

U nabhängigkeit. Doch die Wege durch die 

G änge des Hafens schaffen ein Gefühl der

H eimatlosigkeit, der Unzugehörigkeit, des nie

A nkommens. Als wären die Frachträume der

F lugzeuge bei jeder Landung mit einer nie

E nden wollenden Sehnsucht gefüllt, die sich 

N icht an Orten sondern nur in den Herzen stillen lässt. 

Sonntag, 25. März 2012


J etzt leben, im Augenblick
O hne das Kommende oder das
G ewesene zu vernachlässigen.
G ehirndurchflutung während
 I ch mich beim Laufen den Grenzen meines Körpers
N ähere, scheint der Kopf keine
G edankengrenzen zuzulassen.

Freitag, 16. März 2012

F latterhaft und doch
R uhig wartend, dem Winter
Ü berlegen, beginnt er die
H erzen mit einer Sehnsucht nach
L eben, Luft, Liebe und
I nnerer Wärme zu füllen, zu
N ähren, als würde ihm alles
G lück dieser Welt gehören.